Gemeinde Allgemein
Lavin ist ein Bauerndorf im mittleren Unterengadin und liegt auf 1432 m ü.M. (Kirche). Es dehnt sich auf einer langgezogenen Hangterrasse der linken Talseite aus, etwa 40 m über dem Inn, der in ruhigen, weiten Schleifen durch eine prächtige und abwechslungsreiche Flusslandschaft zieht. Das Dorf Lavin ist im Zug und auf der Strasse bequem zu erreichen und ist als Ausgangspunkt für Wanderungen (Lais da Macun) und die Besteigung der imposanten Pyramide des Piz Linard, des höchsten Gipfels der ganzen Silvrettagruppe (3411 m ü.M.), beliebt. Im 12. Jahrhundert wird der Ort urkundlich mit „Lawinis“ bezeichnet, dessen pluralische Form auf „labinas“ zurückgehen könnte, das in römischer Zeit von „labi“ abgeleitet soviel wie Rutschungen bedeutet. Der Name würde sich somit auf die jährlich niedergehenden Lawinen an den zwischen Lavin und Gonda steil abfallenden Runsen und Grashängen des Piz Chapisun beziehen. Eine andere Ableitung geht vom lateinischen „lapidinum“ (in den Steinen) aus.
Arealstatistik
| Landwirtschaftliche Nutzfläche |
845 ha |
| Wald |
917 ha |
| Siedlungsfläche |
29 ha |
| Unproduktive Fläche |
2'827 ha |
| Gesamtfläche |
4'618 ha |

Höchster Punkt Piz Linard, 3411 m. ü. M. (höchster Berg der Silvrettagruppe)
Einwohnerentwicklung
| 1970 |
155 |
| 1980 |
182 |
| 1990 |
184 |
| 2000 |
174 |
| 2010 |
197 |
Einwohner per 31.12.2010
Schweizer Staatsangehörige
| Frauen |
109 |
| Männer |
88 |
| Total |
197 |
Jahresaufenthalter und Niederlasser
| Frauen |
10 |
| Männer |
13 |
| Total |
23 |